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Vier Minuten Freestyle 5. Platz bei der Deutschen Meisteschaft Unlimited


http://www.youtube.com/watch?v=zgFc3_edxWA

Unsere Jeppesen Logo wurden durch die Firma Drescher Folientechnik  Senden an unseren Flugzeugen angebracht




Startvorbereitungen zum Solo-Training

Einsteigen festschnallen und los geht es

300 PS beschleunigen die Extra in sekunden schnelle

mit 120 knoten über die Startbahn. Ab in die Kunstflugbox zum Training.

Im Landeanflug nach dem Trainingsflug.

Backtrack in Biberach EDMB




Kontakt: Henry Bohlig Tulpenstraße 15    88433 Schemmerhofen  Tel:07356 722

Einsteigen und genießen Kunstflug mit der EXTRA 300 einfach super toll.

Gästekunstflug auch bei Flugtagen oder Flugplatzfesten.



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Der 15. August 2007 4:30 Uhr Helga und Ich fahren mit unserer Tochter von Schemmerhofen zum Flughafen Stuttgart. Wir hatten Schwimmwesten, Headset´s und Karten in nur einer Tasche dabei. Die Flugvorbereitung dank Jeppesen Flight Star war perfekt ausgearbeitet. Das Wetter war auch bestellt. also alles im Lot für den Rückflug.  Am Flughafen Stuttgart angekommen sind wir zu den Schaltern von Germanwings um unsere per Internet bestellten Tickets zu holen. Schon hier wurden wir gefragt ob wir kein Gepäck hätten ausser nur einer Tasche Jeppesen-Flightbag.   Ein Zöllner fragt uns bezüglich des onewaytickets ob wir auswandern wollen?  Unser Flieger ein Airbus 319 von Germanwings hat Verspätung und somit ist das auf 6:20 Uhr angesetzte Bording um eine halbe Stunde verschoben worden. Der Slot  zum Fkug nach England um 6:50 Uhr war schon vorbei als endlich mit dem Bording begonnen wurde. Der Airbus war richtig voll als wir um 7:15 Uhr in Stuttgart abhoben. Der Kapitän gab die Info die Verspätung wieder aufzuholen. Wir flogen auf London Stansted zu und landeten dort pünktlich mit einem abrupten Bremsmanövers. Einer von den Beiden da vorne setzte etwas zu spät auf.

Der Zoll bei der Einreise war zügig und nach einem Geldwechsel gingen wir zum Ausgang. Dort erwarteten uns Sandra und Denny. Die beiden Nochextrabesitzer holten uns am Flughafen ab und fuhren mit uns zum Flugplatz Little Staughton. Nach ca. einer Stunde kamen wir dort an. Der Flugplatz ist noch ein überbleibsel vom 2ten Weltkrieg so sieht er auch dementsprechend aus.  






                                                  Denny und Sandra waren schon traurig das konnte man spüren, aber Sie trugen es mit Fassung.  Nach dem der Papierkram erledigt war, haben wir die Extra zum Heimflug hergerichtet. Denny hatte die Extra vollgetankt und den Flieger tip top geputzt. Nach dem wir alles verstaud hatten ging es dann endlich los. Helga bestieg die Extra als Erste. Ich setzte mich nachdem ich Helga beim Anschnallen geholfen habe auf den wirklich geilen Sitz in unserer Extra. Ich konnte es nicht glauben aber es war Wahr. Jetzt fliege ich gleich mit meiner Helga und der Extra nach Hause.


Alles rein was geht.

Ich stellte alles für den Anlassvorgang ein und drehte das erste mal am Starterschloß. Nach ein paar Umdrehungen lief der Motor perfekt an. Sprit voll, Öldruck vorhanden wir rollten den sehr schmalen Taxiway auf die Zufahrtsstraße. Dort noch ein paar Meter und dann wieder auf einen weiteren Taxiway der noch schmaler war und links und rechts ca. 20cm Absatz nach unten hatte.

Hier der Taxiway von der Halle vor zur Straße und dann auf den hellen Betonweg.

Ich war sehr angespannt. Die 300 Meter auf dem sehr schmalen Taxiway waren der Horror. Ja nichts kaputt machen. Ich rollte langsam und sehr konzentriert. Endlich war die Startbahn da. Wir rollten auf diese und ich sah was für ein schlechter Zustand die Bahn hatte. Ich suchte mir eine Stelle auf der teerbahn aus die nicht von Steinen übersäht war, um den Runup zu machen. Das Triebwerk lief perfekt und ich überblickte nochmals die Instrumente um zu schecken ob alles im grünen Bereich ist.

Sandra und Denny standen am Rande der Runway und winkten uns zu als ich die Power reinschob. Nach wenigen Metern Startlaufstrecke hob ich die Extra von dem misseralbelen Flugplatz ab. Das Powersetting stellte ich ein und flog eine links Kurve zurück um Sandra und Denny zu winken.  Für die Beiden war das bestimmt ein trauriger Moment. So ging das auch uns als wir unsere YAK 55 verkauften. Wir winken den Beiden betroffenen am Boden und starteten auf Richtung Südost Kurs nach Manston Airport.


Nach einem ca. 40 minütigen Flug, erreichten wir Manston direkt am Kanal. Was für ein Aufgebot an Verkehrslinienmaschinen, die dort Platzrunden fliegen wie unser eins. Räder rein Räder raus und das alles ohne viel Umweg. Die Boeing´s und Airbusse im kleine Platzrundenverkehr völlig cool. Wir müssen über die südliche Platzrunde anfliegen, da gerade ein Airbus in die nördliche Platzrunde abgebogen ist. Wir fliegen kurz raus auf den Kanal um dann in den linken Queranflug  auf die 28 zu kommen. Eine Cessna ist die Nr.1 wir sind die Nr. 2 und drehen in den Endanflug auf die 28. Powersettung zur Landung Anfluggeschwindigkeit etwas höher da wir zu zweit sind und noch mit Gepäck und noch viel Sprit haben. Die erste Landung mit unserer Extra in Manston. Geht leichte als ich dachte trotz Seitenwind. Die Extra rollt aus und wir verlassen die Bahn zur General Aviation. Ein freundlicher Einwinker stellt und auf den Abstellplatz in die grüne Wiese und heisst uns willkommen. Fragt nach Tanken und so weiter. Ja bitte tanken da wir noch keine Erfahrung im Spritverbrauch haben. Es gehen 33 Liter rein. Jetzt ist die Extra Stehkragenvoll.

Jetzt erst mal Pause wir haben ca. 1,5 Stunden Zeit bis 12:00 Uhr UTC bis der Flugplan  aktive wird. Tankrechnung und Landegebühr bezahlen wir cash.  Wir erledigen die Zollformalitäten und trinken in der old englischen Fliegerkneipe einen Kaffee aus dem Automaten. Alle sind sehr freundlich und hilfsbereit.


Die Zeit vergeht wie im Flug. Ich gehe ins Büro und melde uns dann ab. Die freundliche Frau ruft auf dem Tower an, dieser sagt Sie hätten keinen Flugplan vorliegen. Das darf doch nocht wahr sein dachte ich und rief die DFS an. Die DFS bestätigte mir den Flugplan nach Manston abgeschickt zu haben. Ich füllte darauf hin einen neuen aus und wollte die Stunde Wartezeit in Kauf nehmen. Jetzt wahr eh schon eine halbe Stunde nach dem ursprünglichen Slot vergangen. Helga lag in der Sonne in voller Montur abflugbereit mit Jacke und  Schwimmweste usw. Ich gab Entwarnung, da wir noch bestimmt eine Zeit warten mussten.

Hier ein Bild von Manston

Da bei der großen Wolke ist der Kanal.



Helga legte die Schwimmweste wieder ab und ich wartete im Büro auf  die  Nachricht vom Towerlotsen. Nach eine viertel Stunde kam der heiss ersehnte Anruf  Sie hätten den Flugplan gefunden und wir könnten gleich starten. Ich im Laufschritt auf das Vorfeld mit der guten Nachricht an Helga.  Jetzt aber hurtig Jacke, Schwimmweste, Mütze und Handschuhe anziehen. Jeder von uns beiden setzte sich in die Extra und rödelte so vor sich hin. Alle Karten der Reihe nach sortiert lagen an der Seite eingeklemmt und griffbereit. Alles klar fragte ich Helga? Ja alles klar. Ich schliesse die Haube und starte den Motor der Extra. Alle Systeme laufen perfekt. Ich nehme Kontakt zum Tower auf und  bekomme sofort die Genehmigung zum Rollhalt E der 10 zu rollen. Also los gehts. Blos keine Zeit verlieren. Wir sind sowieso viel zu spät dran. Am Rollhalt  E der 10  angekommen mache ich den Startcheck alles perfekt. Ich melde Startbereitschaft. Wir bekommen sofort die Genehmigung zu starten. Wir rollen in die Bahn 10 und beschleunigen bis zum Abheben und da taucht schon der Kanal vor uns auf. Ich bedanke mich im Funk für die Unterstützung und melde mich ab mit direkten Kurs auf  frankreich´s Küste zu. 1500 Fuß 150 Knoten und wir sind nach 8 Minuten über frenzösischem Boden. Wir überfliegen Calais.


Jetzt ist der Luftraum dort unser.    Kurs  120 Grad Richtung Saarbrücken. Wir haben ca. 1.5 Std. Flugzeit vor uns bis Saarbrücken. Wir kontaktieren die französische Lotsen und lassen uns durch den Luftraum per Radar überwachen. Funktioniert hervorragend wir werden von einer Frequenz zur anderen weitergeleitet und sind nun bald 20 Minuten vor Saarbrücken. Ich melde uns ab und gehe auf die Saarbrücker Frequenz. G-EIII von Manston nach Saarbrücken 20 Minuten im Westen zur Landung. G-EIII Radarkontakt Landebahn 09. Perfekt  alles läuft wie am Schnürchen. Bald sind wie in Deutschland.

G-EIII 3 NM Endanflug 09 melde ich und alles geht schnell. Ich erkläre Helga die PAPI Beleuchtung an der Schwelle 09 und wir sind schon da. Ausschweben und wir landen mit noch mehr Erleichterung um 16:15 Uhr loc in Saarbrücken.


Wir rollen in der Mitte ab und bekommen einen Parkplatz zugewiesen. Fragen nach ob der Flugplan geschlossen ist, das wird von dem freundlichen Towerlotsen bestätigt. Am Parkplatz angekommen,wartet schon der Zollbeamte und der angefragte Tankwagen kommt auch schon. Wir öffnen die Haube und der Zöllner heist uns herzlich willkommen. Er ist begeistert von der Extra so eine tolle Farbe. Helga spricht mit dem Zöllner und ich gehe zum Tankwart. Bitte vollmachen wir müssen noch nach Biberach. Jetzt muß alles schnell gehen. Wir tanken die Extra und rechnen ab der Tankwart fährt mich sogar zum Abfertigungsgebäude super Service. Landegebühr zahlen und wieder zurück zum Flieger. wir rufen noch bei unserem Sohn Denis an und sagen Ihm das wir uns ca. 1 stunde verspäten. Wir hatten ja ursprünglich geplant um 17:00 Uhr in Biberach zu sein. Wir verstauen die Schwimmwesten und machen es uns für die nächste Stunde in der Extra bequem.

Ich frage beim Turm nach ob wir direkt über Zweibrücken, Schweighofen nach Biberach fliegen dürfen. Ja natürlich. wir rollen auf die Runway und starten zu unserem letzten Trip nach Biberach.  16:45 Uhr Alle Hebel auf Laut und es geht dahin 162 Knoten auf der Uhr und im GPS haben wir eine Grundgeschwindigkeit von über 185 Konten.  Biberach kommt näher um 17:50 landen wir in Biberach im neuen Heimatflugplatz der EXTRA 300.

Alles lief  wunderbar an einem Tag ab und wir waren froh nach so einem langen anstengenden Tag wieder in Biberach zu sein.


Lamdeanflug in Aachen-Merzbrück

Photo von Hugo Teugels

Photo von Knut Kämpfer



 
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